Wie wirken ätherische Öle aus medizinischer Sicht?

Rene Maurice Gattefossè (1881-1950) verwendete schon Lavendelöl.

Ätherische Öle, z.B. Lavendel Öl mit ihrer u.a. bakterientötenden Wirkung waren damals schon bekannt und wurden von Gattefossé im 2. Weltkrieg in Krankenhäusern eingesetzt.

1923 widmete er sich nur mehr der medizinischen Wirkungen von ätherischen Ölen. Es gibt auf jeden Fall Unterschiede in der Wirkung von synthetisch hergestellten und naturrein hergestellten ätherischen Ölen. 

Schulmedizinische Erklärungen der Wirkweisen von ätherischen Ölen 

Die Funktionsweise des Riechhirns als älteste Funktion des Körpers. Das Riechsystem hat die Oberhand über Parasympathikus (Entspannung) und Sympathikus (reguliert die lebensnotwendigen Funktionen des Körpers).

Die Koppelung mit bildlichem Erinnerungsvermögen

Lösen hormonelle Steuerungsmechanismen aus (nach dem Schlüssel /Schloss Prinzip werden Sympathikus oder Parasympathikus je nach ätherischem Öl angeregt) 

Nachweisbarkeit der Wirkung äußerlicher Anwendung 

Durch Bio-Feedback-Computer

  • Herzfrequenz und Blutdruck

  • Hautleitfähigkeit

  • Atemfrequenz und Tiefe des Atemzuges

  • Aktivität des Stirnrunzler-Muskels

  • Pupillenweite

  • EEG 

Wege der Öle im Körper 

  • Überwinden Haut- und Schleimhautbarriere

  • Werden über die Blutbahn in den ganzen Körper und ins zentrale Nervensystem transportiert 

Weitere Wirkmechanismen 

  • psychisches Wohlbefinden - Stimmungslage- limbisches System

  • Immunmodulation – durch Schaltzentrale in der Hypophyse (Bildung von weißen Blutkörperchen und Abwehrstoffe = Antikörper) Heilung und Vorbeugung von Infekten

  • Stabilisierung von Mastzellen – Histamin Ausschütter (Allergien)

  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Photo by Left_Coast_Photographer/iStock / Getty Images
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 Mag. Ursula Theresia Fuhrmann

Medizinisch geprüfte Aromafachberaterin

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