Weihnachten naht und es wird immer lauter...

Entgegen dem, wie Weihnachten ursprünglich gedacht, mit Stille und friedvolle gemeinsamer Zeit, wird es immer lauter. Auf sozialer und auch auf wirtschaftlicher Ebene.

Zeitqualität oder doch die Verantwortung des Einzelnen?

Ist es die Zeitqualität oder die Ignoranz jedes Einzelnen, nicht wahrzunehmen, dass die Fütterung des Egobewusstseins, ein übersteigertes Selbstwertgefühl, Kontrolle, negatives Machtverhalten, Unehrlichkeit und Ignoranz eigentlich dem Menschen selbst und auch einem friedlichen Miteinander nachhaltig entgegenwirken?

Soziale Beziehungen - das höchste Gut des Menschen

Soziale Beziehungen sind das höchste Gut des Menschen, aber auch der Umgang damit das Schwierigste. Durch ein schwarz/weiß Denken gibt es entweder ein gut oder ein schlecht, ein brauchbar oder nicht brauchbar.....ohne die Graustufen zu betrachten. Menschen sind nicht nur gut oder schlecht, brauchbar oder nicht, sie sind so vielfältig und dementsprechend wertschätzend zu behandeln. Vor allem braucht man Zeit einen Menschen kennenzulernen und genau diese Zeit nehmen sich viele nicht mehr. Das Verhalten des Menschen ist nicht immer auf seine Persönlichkeitseigenschaften und Charaktere zurückzuführen. Laut Sozialpsychologie sollte auch immer auf den Kontext der Situation geachtet werden.

Alles wird gelöst und getrennt, was nicht wirklich zueinander gehört

Soziale Beziehungen hat man, manche sehr oberflächlich, manche mehr in die Tiefe. Jede Beziehung, in welcher Form auch immer, kann irgendwann aus irgendwelchen Gründen nicht mehr stimmig sein. Und anstatt sich gegenseitig zu nähren, wird es eher das Gegenteil. Diese Freundschaften/Beziehungen zu lösen ist auch legitim und ratsam. Die große Frage ist das WIE - man zu einem guten Abschluss kommt.

Zwischenmenschliche Kränkungen und Verletzungen

Leider schaffen es die wenigsten Menschen aus einer Beziehung in einem beidseitigen guten Übereinkommen auszusteigen. Meist gibt es Unehrlichkeiten die vorausgehen und abrupte Tatsachen vor die der andere gestellt wird, ohne sich darauf langsam vorbereiten zu können. Aus Angst sich mit dem anderen konfrontieren zu müssen, stürzen sich die meisten gleich übergangslos in die nächste Beziehung oder in den nächsten Job und bedenken nicht, dass sie dabei "Vogel Strauß Politik" betreiben.

Die eigenen Probleme lösen - kann sehr heilsam für etwas Neues sein

Was die meisten dabei nicht bedenken, dass die Probleme, die sie vorher hatten, nicht gänzlichst durch das Ablegen des "alten" Freundes, Partners, Chefs uvm. ablegen. Vor dem Wechsel werden sich die persönlichen Anteile des "Scheiterns" nicht bewusst gemacht und angesehen, um sich in einer veränderten Form in eine neue Beziehung zu begeben. Anstatt dessen nimmt man die gleichen Themen und Muster in eine neue Beziehung mit und hofft, dass die andere Person die Kompensationen mitmacht und dies meistert. Ohne sich seine eigenen Mustern und Themen bewusst zu machen, anzusehen und zu lösen, wird sich an der Struktur nachhaltig nichts verändern. Eine rationale Korrektur der Situation ist auf Dauer sehr anstrengend und verhärtet den ganzen Organismus.

Zeit und Muse für die eigenen Belangen in Stille

Sich ständig durch einen vollen Terminkalender abzulenken und von einer Beziehung in die andere zu stürzen, kann zwar reizvoll sein, jedoch versäumt man die Achtsamkeitsübung für sich selbst und seine Umwelt. Das bringt eine Art Psychohygiene, anstatt innere unangenehme Zustände immer wieder zu unterdrücken und sich deren nicht bewusst zu machen, Vor allem wieder die gleichen persönlichen Themen immer wieder mitzuschleppen. Alle unbewussten Zustände wirken sich entweder auf unseren Output aus oder die unterdrückten Themen machen sich über den Körper in unangenehmer Weise bemerkbar. Es gibt mittlerweile wissenschaftliche Beweise, dass bestimmte Beschwerden mit Emotionen und Verhaltenseigenschaften zusammenhängen. Wie zum Beispiel Beschwerden im unteren Rücken mit einem übertriebenen Durchhaltevermögen, mit einem langen erdulden von nicht mehr stimmigen Situationen ohne etwas zu ändern und mit einer übernatürlichen Ausdauer und übertriebener Beständigkeit einhergehen.

Achtsamkeit und Psychohygiene

Achtsamkeit und Psychohygiene können helfen, die eigenen inneren Zustände bewusst zu machen und unbewusste Gefühle, Emotionen oder Themen an die Oberfläche zu bringen. Oftmals braucht es dazu auch eine Begleitung oder Unterstützung, um diese alten Gefühle gut aufzulösen und zu transformieren. Der Lohn ist mehr Leichtigkeit und Freude und ein besserer Umgang mit den Anforderungen des Lebens. Vor allem aber auch mehr körperliches Wohlbefinden.

Gesegnete Weihnachten

mit Raum und Zeit füreinander

friedvolle und heilsame Transformation von Beziehungen

Offenheit und Ehrlichkeit

mit Verständnis und Akzeptanz füreinander

Wertschätzung und Achtsamkeit und in

Dankbarkeit für das was war und was ist.

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Frohe Festtage wünscht

 

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