Wieviel Bewunderung braucht ein Mensch?

Wieviel Be-wunder-ung braucht ein Mensch?

Manche Menschen sind sehr gute Selbstdarsteller und wahre Künstler darin, sich immer wieder Bewunderung von anderen Menschen einzuholen. Sie sind darin sehr kreativ und zeigen sich immer von der besten Seite, was sie nicht alles Haben und Sind. Meist ist es ihnen auch egal von wem sie die Aufmerksamkeit bekommen und von wem sie bewundert werden, Hauptsache es geschieht überhaupt! Das Problem dabei ist, dass der, der dazu neigt andere zu bewundern, selbst sehr viel Energie verliert, da der Austausch meist nicht in einem ausgeglichenen Maße vonstatten geht.

Wie merke ich, wenn ich mich in einem defizitären Kontakt befinde?

Das Gegenüber fordert sehr viel Aufmerksamkeit ein, gibt es aber nie im gleichen Maße zurück. So geht einer gestärkt aus dieser Beziehung oder aus einem Treffen, der andere jedoch bleibt eher unterernährt, im Sinne der verminderten Aufmerksamkeit des anderen zurück. Auf Dauer gibt es Energieverlust und ein Ungleichgewicht in Beziehungen entsteht.

Was wäre ein Idealzustand im Kontakt?

Umgeben Sie sich mit Menschen, indem ein Austausch auf gleicher Ebene stattfindet und sie genauso gestärkt, wie ihr gegenüber, vom beiderseitigen Kontakt profitieren.

Lust zu Selbstreflexion?

Neigen sie eher dazu andere zu Bewundern, oder gehören sie eher den Menschen an, die sehr viel Aufmerksamkeit durch Bewunderung anderer brauchen? Merken sie rechtzeitig, bei welchem Kontakt sich danach oder über längere Zeit ein Energieverlust einstellt und durchschauen die Energieräuber?

Übung

Beobachten Sie im Alltag, welche Kontakte auf einer wertschätzenden und achtsamen Basis in ihrem Leben ablaufen und somit nährend und stärkend auf sie einwirken. Welche Kontakte in ihrem Umfeld lassen sie eher oft leer ausgehen, indem sie nur die nötigste Aufmerksamkeit ihres Gegenübers bekommen, grade um sie bei Laune zu halten und den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Unbewusste Mechanismen bewusst machen und auflösen

Wichtig ist, dass all diese Mechanismen vielen Menschen nicht bewusst sind, sondern unbewusst ablaufen. Deshalb ist die Selbstreflexion wichtig, um herauszufinden, wo ich mich einordnen kann, um in einen für beide Beziehungspartner erfüllten Austausch zu kommen. Beide Rollen, ob Bewunderer oder Selbstdarsteller sind auf Dauer anstrengend und für alle Beteiligten nachhaltig nicht erfüllend.

Mag. Ursula Fuhrmann - b4business

Dipl. Psychologin & Körpercoach

Foto:Lesly juarez

Foto:Lesly juarez

Laufen aus Leichtigkeit und Freude

Laufen nach der Bodyreflections-Methode!

Am Liebsten laufe ich in den warmen Jahreszeiten am Morgen. Da ist die Luft noch klar und frisch und die Natur noch so unberührt.

Laufen ein Stück Freiheit

Laufen ist immer noch eine beliebte Sportart, was ich gut verstehe. Ich mag es deswegen so gerne, weil es an keine Örtlichkeit gebunden ist, ich kein Sportgerät dazu brauche und ich jederzeit wann und wo ich möchte Bewegung in dieser Art ausführen kann. Ein Stück Freiheit bietet diese Art von Bewegung.

Körperliche und psychische Aktivität

Vor allem wird beim Laufen der ganze Körper aktiviert und durchblutet - von der Zehe bis in die Haarspitzen. Der weitere Vorteil beim Laufen ist, dass nicht nur körperliche Aktivität geschieht, sondern auch geistig können bereichernde Prozesse stattfinden. Beim Laufen können Gedanken vorüberziehen und nach einiger Zeit kann der Kopf frei und die Aufmerksamkeit ausschließlich auf sich selbst gelenkt werden. Hier kann Kreativität entstehen und neue Ideen geboren werden.Meine besten kreativsten Ideen, sind beim Laufen entstanden. Oft verhindern kreisende Probleme, negative Gedanken und zu viel belastende Verantwortung im Alltag, den leichten Fluss der Bewegung. Der Körper fühlt eine gewisse Schwere (unabhängig vom Körpergewicht) und tendiert zum Boden, blockiert den oberen Bereich des Körpers und die Beine fühlen sich schwer und schleppend an. Dann erfordert das Laufen sehr viel Anstrengung und Kraft und Überwindung.

Der körperliche Gebrauch - die Bodyreflections-Methode

Sind die Schultern angespannt, kompensiert der restliche Körper in einer unnatürlichen Art und Weise und erschwert die Laufbewegung. Die Atmung kann demnach nicht mehr frei fließen und der Lauf wird zusätzlich erschwert. Durch eigene Beobachtungen und Erfahrungen habe ich festgestellt, dass zwar die Bewegungsabläufe bei jedem Läufer gleich sind, aber es bei jeder Person etwas anders aussieht. Allgemein ist es empfehlenswert darauf zu achten, dass die Arme frei mitschwingen können. Dafür müssen die Schultern locker und entspannt bleiben. Viele stabilisieren den Körper über die Schultern. Die Stabilität geschieht jedoch etwas tiefer. Das Anspannen der Bauchmuskulatur gibt dem Körper die nötige Freiheit aber auch die nötige Stabilität. Freiheit in dem Sinne, dass Schultern, Hals und Nacken entspannt sein können, die Arme locker aus den Schultergelenken schwingen und der restliche Körper dieser Natürlichkeit im Sinne der Spiraldynamik folgen kann. Die Wirbelsäule sollte durch die Aufrichtung himmelwärts verlängert werden, um eine Stauchung beim Laufen zu vermeiden.

Laufen aus Leichtigkeit und Freude

Laufen aus Leichtigkeit und Freude kann erst dann geschehen, wenn der Fluss der Bewegung in einer natürlichen Art und Weise geschieht und wenn geistige und mentale Blockaden im Sinne von belastenden Gedanken, Sorgen und Probleme aufgelöst werden.

Wie nimmst du Deinen Lauf wahr?

Fließt die Bewegung in Leichtigkeit oder blockierst du dich im Fluss der Laufbewegung?


b4business

Mag. Ursula Fuhrmann

Dipl. Psychologin

Zertifizierte Pilates Trainerin

Founderin von Bodyreflections

Logotherapeutische Beratung i.A.

1130 Wien

office@b4business.at

0664 88 4711 98

 

Ganzheitliche Gesundheit - Biopsychosoziales Wohlbefinden erlangen

Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. (Präambel zur Verfassung der Weltgesundheitsorganisation, 1946)

Wohlbefinden und mehr

Missstimmungen wie deprimiert sein, Angst und Zorn, stehen oft dem Wohlbefinden im Wege, machen jedoch Wohlbefinden nicht unmöglich. Aber auch die Abwesenheit von Traurigkeit, Zorn und Angst sind auf keinen Fall eine Garantie zum glücklich sein.

Authentische positive Gefühle

Oftmals hören wir “Denk positiv” und manchen fällt dies sehr schwer. Um dieses Konstrukt aufrecht zu erhalten, versuchen wir oft durch äußere Aktivitäten die positiven Gefühle durch “Sensations Gier” zu erzeugen, wie z.B.durch Workoholic, im Extremsport oder durch konsumieren von Konsumgütern. Positiv denken alleine reicht noch nicht, um glücklich zu sein und auch das produzieren von Lustgefühlen durch äußere Umstände nicht, vor allem nicht nachhaltig. Die Hoffnung, dass bessere äußere Umstände Menschen dauerhaft glücklicher machen, wurde widerlegt. Das positive Gefühl muss spürbar, verkörpert und in jeder Zelle gespeichert sein.

Missstimmungen aufdecken und auflösen

Unsere Missstimmungen legen sich wie Schichten über die positiven Gefühle und müssen erst entdeckt und aufgelöst werden. Tief im Unbewussten gespeicherte Ängste, Wut und Zorn und einiges mehr, können lang kontrolliert bzw umgangen und somit gut versteckt im Verborgenen gehalten werden. Dies kostet jedoch sehr viel Energie, um die inneren Dynamiken tief und still zu halten. Um zu authentischen positiven Gefühlen zu kommen, ist nachhaltig die Aufarbeitung unserer unbewussten Dynamiken durch verschiedene Methoden zielführend, um zu einer “echten” positiven Gefühlslage zu kommen.

Positive geistige Gesundheit

Denn positive geistige Gesundheit ist die Präsenz von positiven Gefühlen, von Engagement, von Sinn, von guten Beziehungen und die Präsenz von Leistung und Erfolg. Es bedeutet nicht nur die Abwesenheit mentaler Störungen sondern es bedeutet einen Zustand von Flourishing.

Der Begriff Flourishing

Flourishing ist ein Begriff aus der “Positiven Psychologie” und bedeutet soviel wie Aufblühen. Dies ist ein “Zustand”, bei denen Menschen meist positive Emotionen, psychologische und soziale positive Erfahrungen machen und in einem optimalen menschlichen Umfeld leben. Aufblühen gilt als beschreibendes Maß für die positive psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden des Lebens und umfasst mehrere Komponenten und Konzepte, wie Stärken kultivieren, subjektives Wohlbefinden, Güte, Generativität, Wachstum und Belastbarkeit.

Beeinträchtigung des Körpers über die Psyche

Die Philosophie diskutiert über die Frage der Körper oder die Psyche. In der Psychologie gibt es inzwischen viele viele Studien der Theorie Embodiment aus der Sozialpsychologie, die das belegen. Warum zweifeln viele immer noch daran, dass der Körper Zeichen setzt, wenn die Psyche, der Geist oder unsere Seele nicht in Balance ist. Oft werden fragmentarisch äußere Umstände festgehalten und die Psyche schreit schon längst. Diese schmerzenden Schreie manifestieren sich im Körper. Viele emotionale Zustände können lange kompensiert werden, bis der Körper kleine Zeichen setzt, psychosomatische Beschwerden ohne Diagnose. In späterer Folge, werden meist diese kleinen körperlichen psychosomatischen Beschwerden vom Arzt als Krankheit diagnostiziert.

Die Wirkung des Körpers auf die Psyche

Studien zeigen, dass Menschen die sich in Situationen hilflos ausgeliefert fühlen, gar keinen Glauben daran haben, dass sie durch ihr Einwirken etwas verändern könnten. Sie lassen es über sich ergehen. Prof. Seligman, Begründer der “Positiven Psychologie” geht in seiner Theorie der erlernten Hilflosigkeit davon aus, dass diese erlernte Hilflosigkeit den Körper schwächen kann. Die gegenteilige Annahme ist, ob Selbstwirksamkeit - das Gegenteil der Hilflosigkeit - den Körper stärkt und dass Bewältigungserfahrungen dies ebenso tun? Diese Einsichten wurden in Experimenten mehrmals bestätigt.

Das japanische Konzept “Ikigai”

Das japanische Konzept “Ikigai” bedeutet, dass man etwas im Leben hat, was das Leben lebenswert macht. Dies erinnert mich an die Logotherapie von Viktor Frankl, der mit den Menschen an ihrem Sinn in ihrem Leben oder an der speziellen Situation gearbeitet hat. Auch in der Logotherapie geht es darum, die Sinnhaftigkeit der aktuellen Situation zu erfassen, um die Situation mit positiven Gefühlen verbinden zu können. Zurück zum Konzept des “Ikigai”. Auch hier wurde in japanischen Studien herausgefunden, dass die Verbindung zwischen Optimismus durch das Erkennen seines Lebens-Wertes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Verbindung gibt. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass Optimismus stark mit einem Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Dies trifft auch zu, wenn die traditionellen Risikofaktoren wie Rauchen, Fettleibigkeit, Alkoholkonsum, hohe Cholesterinwerte und Blutdruck konstant gehalten werden und auch wenn Depression, empfundener Stress und momentane positive Gefühle bereinigt werden. Großer Optimismus schützt die Menschen - Pessimismus im Vergleich schadet.

Optimisten sind weniger anfällig auf Krankheiten?

Warum ist das so, dass Optimisten weniger anfällig auf Krankheiten sind? Deshalb weil Optimisten aktiv werden, sie Handeln und wagen einen Versuch. Optimisten verfügen oft über ein reichhaltigers Netzwerk als unglückliche Menschen und erfahren dadurch mehr soziale Unterstützung. Je mehr Liebe erfahren wird, desto weniger gibt es Krankheit. John Cacioppo fand heraus, dass einsame Menschen deutlich kränker und öfter krank sind als gesellige Menschen. Auch die biologischen Mechanismen von Optimisten werden positiv beeinflusst. Bei einer Blutuntersuchung wurden bei Optimisten die weißen Blutkörperchen* in einer höheren Anzahl vorgefunden als bei Pessimisten.

Eine Übung zum Nachmachen und zu mehr Wohlbefinden gelangen:

2. Übung: “Was gut gelaufen ist”-Übung

Wir denken zuviel darüber nach, was in unserem Leben schiefght, und zu wenig üer das, was gut läuft. Manchmal ist es zwar sinnvoll unglückliche Ereignisse zu analysieren, um daraus zu lernen und in Zukunft zu vermeiden. Trotzdem neigen die Menschen dazu, mehr Zeit auf das Nachdenken über die schlechten Dinge im Leben zu verwenden. Dies bereitet oft Angst und Depression, wenn die Ausrichtung ausschließlich auf die negativen Ereignisse gelegt wird.

Denke öfter daran, was gut gelaufen ist in deinem Leben und genieße sie. Nimm dir in den folgenden Wochen jeden Abend , bevor du ins Bett gehst, zehn Mitnuten Zeit für diese Übung.

Schreiben Sie drei Dinge auf, die heute gut gelaufen sind und warum sie gut gelaufen sind. Entweder in einem Tagebuch oder im Computer. Wichtig ist, dass eine greifbare Aufzeichnung vorhanden ist. Die drei Dinge müssen nicht weltbewegend wichtig sein. zum Beispiel “Mein Freund hat heute tagsunter an mich gedacht und hat mich angerufen.” Stelle dir dann die Frage: “Warum?” Die Antwort zum Beispiel könnte sein “Weil er meine Stimme hören wollte.” usw.

Darüber zu schreiben, warum die positiven Ereignisse in Ihrem Leben geschehen sind, mag sich zuerst seltsam anfühlen, aber bleiben Sie eine Woche lang dabei. Es wird immer leichter werden. Es ist wahrscheinlich, dass Sie nach etwa sechs Monaten geradezu süchtig nach dieser Übung sind und weniger deprimiert und glücklicher .

Viel Spass dabei!

Foto:Annie Spratt

Foto:Annie Spratt

*die sogenannten T-Lymphozyten, welche eine Infektion bekämpfen



Mag. Ursula Fuhrmann

Dipl. Psychologin

Pilates Trainerin - Körpercoach

Founderin von Bodyreflections

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Wohlbefinden steigern durch die Elemente der "Positiven Psychologie"

Immer wieder fällt mir in letzter Zeit auf, dass in Gesprächen mit Menschen es immer wieder um Probleme und Sorgen geht. Wenige sprechen über ihre positiven Erlebnisse im Alltag. Letzte Woche hatte ich Besuch aus Deutschland und wir ertappten uns in einem Gespräch selbst, dass wir die negativen Unterschiede zwischen Deutschen und Österreichern besprochen haben. Nach kurzer Zeit fiel es uns unangenehm und stellten fest, dass wir doch besser die Vorteile beider Nationalitäten besprechen sollten. Wir änderten das Gespräch in die positive Richtung und daran hatten wir dann beide richtigen Spaß.

Erfolg wird meist mit hoher Anstrengung verbunden

Positiv wird erst etwas erwähnt, wenn es ein Gewinn oder einen Pokal gibt oder eine besondere Auszeichnung erhielt, die mit viel Kraft und Aufwand verbunden war. Je größer die Anstrengung etwas zu erwerben, desto positiver wird es bewertet. Die Latte für einen erwähnenswerten Erfolg wird sehr hoch gelegt, die Latte für den Misserfolg sehr tief angesiedelt ist. Obwohl jeder weiß, dass negative Gedanken auch negative Situationen und Erlebnisse anziehen, sind wir oft in dieser Negativspirale gefangen.

Wohlbefinden als Erfolg des Alltags

Wie wäre es, wenn wir positives als Ziel unserer Kommunikationen wählen würden. Ohne übertriebene Ausrufe „mir geht es so super“ oder „alles wunderbar“, sondern in einer authentischen Art und Weise positive Worte zu wählen und positive Erlebnisse wiederzugeben, in uns und unseren Mitmenschen gegenüber. Laut „Positiver Psychologie“ ist durch Verstärkung von positiven Gefühlen, Engagement, Sinn, positiven Beziehungen und Erfolg  - Wohlbefinden zu fördern. Kein einzelnes Element definiert das Wohlbefinden, aber jedes trägt dazu bei. Einige Aspekte der fünf Elemente werden subjektiv durch Selbsteinschätzung (positive Gefühle und Engagement) gemessen, doch andere sind durchaus objektiv messbar.

Sinn – eines der fünf Elemente der Positiven Psychologie

In der Theorie des Wohlbefindens gehört die Sinnfrage zu den fünf Elementen. Menschen entwickeln mehr Wohlbefinden dann, wenn sie einen Sinn in ihrem Leben finden. Viktor Frankl widmete sich in seiner Logotherapie umfassend der Sinnfrage. Ein sinnvolles Leben besteht darin, zu einer Sache, die größer ist als das Ich, zu gehören und ihr zu dienen. Also in der Sache selbst aufgehen, eintauchen und sich außerhalb des Selbst für eine Sache zu engagieren. V. Frankl geht davon aus, dass es noch mehr gibt als unser Körper und unsere bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse. Etwas, das in uns ist, aber noch nicht erfahrbar und für uns noch unsichtbar. Das wir uns vor allem nicht als Opfer fühlen, sondern wir in jedem Augenblick und jeder Phase unseres Lebens einen Sinn finden und entdecken können. Somit sind wir Schöpfer und nicht Opfer unserer gegenwärtigen Umstände.

Positive Beziehungen –eines der fünf Elemente der Positiven Psychologie

In der Sozialpsychologie gibt es sehr viele Studien die belegen, dass wir soziale Wesen sind. Wenn wir Beziehungen bekleiden, die gut und uns zuträglich sind, ist das das höchste Glück in unserem Leben. Prof. Christopher Peters, einer der Väter der Positiven Psychologie wurde gefragt, worum es in der Positiven Psychologie gehe. Er antwortete: „um andere Menschen.“ Eine Studie die ich durchführte besagte, dass jemanden anderen unterstützen, für jemanden etwas tun, glücklicher macht als ein neues Bad oder eine neue Wohnzimmereinrichtung. Auch mit anderen Menschen auf Urlaub fahren und Dinge erleben, bleiben länger als freudiges Ereignis bestehen als gekaufte materielle Dinge, die bald wieder in Vergessenheit geraten. Ein Professor an der Stony Brook University erzählte, dass wenn seine Mutter sah, dass er als junger Bursche schlechte Laune hatte, dann pflegte sie zu sagen: “Du siehst angefressen aus. Warum gehst du nicht los und hilfst jemanden?“ Dies wurde in vielen empirischen Studien gründlich belegt, dass eine freundliche Haltung anderen gegenüber zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens beiträgt.

Eine Übung zum Nachmachen und zu mehr Wohlbefinden gelangen:

  1. Übung: Die Freundlichkeitsübung

Lassen sie sich morgen eine völlig unerwartete Freundlichkeit einfallen und tun Sie es einfach. Beachten Sie, was dann mit Ihrer Stimmung passiert.

Aller Anfang ist leicht

Beginnen sie schon morgen mit der 1. Übung aus der “Positiven Psychologie”. Jeden Tag ist der richtige Augenblick etwas Neues auszuprobieren und zu ergründen! Veränderungen im positiven Sinne zu sehen und in einer positiven Grundstimmung zu leben. Ist doch einen Versuch wert?

Mag. Ursula Fuhrmann

b4business e.U.


Foto: Unsplash

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Oh du lieber Rücken und die Bodyreflections©-Methode

Durch die vielen Sendungen der letzten Tage (Ö1 und Stöckl) über eine unserer Volkskrankheiten des Rückens, wurde ich inspiriert und motiviert wieder einen Blog zu schreiben.

Schon bekanntes!

Bei all den Informationen und Diskussionen höre ich nichts Neues. Dass Bewegung sehr wichtig ist und dass man sich bei Schmerzen behandeln lässt durch den Arzt, Massagen oder Physiotherapie, das ist ja wohl bekannt. Dass man Muskeltraining betreiben sollte, ist auch nichts Neues. Aber manchmal kann Muskeltraining auch zu viel sein, sodass der Körper in seiner natürlichen Art und Weise sich auszurichten blockiert wird. Muskeltraining an den falschen Stellen kann ebenfalls zu einem Einmischen in eine natürliche Körperhaltung führen.

Selbst produzierte Beschwerden durch “falschen” Einsatz des Körpers

Aus meiner 12 - jährigen Erfahrung mit meinen Kunden im Pilates Training und dem Wissen aus der Sozialpsychologie und der Forschung von Embodiment habe ich dahingehend viel  beobachtet und erfahren. Bloß das alleinige Training, die alleinige Behandlung bringt keine nachhaltigen Veränderungen, sondern ein immer wieder reparieren der Beschwerden, ob psychosomatisch oder schon diagnostisch. Dies alles kennen wir schon und wissen, dass unsere Muskeln unser Wirbelsäulenskelett stützt und dass bei an gezüchtete Verspannungen - Massagen Erleichterung bringen. Aus meiner eigenen Geschichte weiß ich, dass das alleine nicht reicht, um nachhaltig Beschwerde Linderung oder sogar im besten Fall Beschwerde Freiheit zu erzielen. Denn Rückenschmerzen müssen nicht sein!

Nachhaltige Beschwerde Erleichterung oder Beschwerde Freiheit! WIE?

Das Besondere an meiner Methode Bodyreflections© ist, dass man sich alltägliche Gewohnheiten und Muster des körperlichen Einsatzes bewusst macht und ein Selbsthilfewerkzeug in die Hand bekommt diese in einer natürlichen Form zu korrigieren. Z.B. die Sitzhaltung am Schreibtisch durch Sitz- und Bewegungsanalysen. Viele sitzen den ganzen Tag in einem Hohlkreuz, weil diese Gewohnheit als ganz normal angesehen wird. Hier gibt es 8 Stunden am Tag und noch darüber hinaus, Druck in der Wirbelsäule und der ganze Körper kompensiert und versucht an anderen Stellen wieder auszugleichen. Viele spannen die Schultern ständig an, hierbei züchtet man sich selbst Verspannungen im Nacken - und Schulterbereich und die Beweglichkeit ist an diesen Stellen eingeschränkt. Weiteres habe ich  in der Praxis bei Mitarbeitern in Unternehmen eine Oberkörper Vorlage beobachtet, die sie  in einer aufrechten Sitzposition einnehmen, ohne es zu wissen. Eine Oberkörper Vorlage aktiviert Aufregung und Herzflattern ohne dass im Außen überhaupt eine Stresssitutation noch zu sehen ist. Eine normale Korrektur durch den Verstand, kommt nie in ein natürliches Lot, der Kopf kann das nicht wissen. Mit der Bodyreflections©-Methode gibt es eine “effiziente” natürliche Sitzposition, die durch zwei Direktiven der Alexander-Technik erreicht werden kann. Der Körper kommt in eine natürliche Aufrichtung mit einem inneren Plan und die Oberkörper Vorlage berichtigt sich von selbst.

Die menschlichen Krücken der Industrie und die Stuhlhersteller

Viele versuchen sich an ergonomischen Stühlen und bringen immer wieder ganz tolle und sehr teure Bürostühle auf den Markt.  Ich habe schon sehr viele gesehen, jedoch sind sie nicht immer sehr vorteilhaft und das ist sehr milde ausgedrückt. Wir haben Stühle, die unseren Körper von allen Seiten unterstützen. Sie drücken uns in ein Hohlkreuz, die Kopfstütze drückt den Kopf nach vorne, sodass ein Knick und Druck in der Halswirbelsäule entsteht. Dann gibt es noch Armlehnen, die unsere Arme hochdrücken und die Schultern damit automatisch hochdrücken und auch dort eine innere Anspannung passiert. Super!  Rundherum unterstützt sein ist gut, wenn ich schon Schmerzen habe. Wenn ich keine habe, ist es empfehlenswert seinen Körper selbst zu organisieren und zu  tragen.

Vorbeugend üben und sich selbst tragen

Jeder wird bemerken, dass er durch bloßes freies aufrechtes Sitzen, schon Muskeltraining an den richtigen Stellen betreibt. Der Körper wird plötzlich aktiv, wenn wir nicht von rundherum unterstützt werden. Ist es nicht oft im täglichen Leben auch oft so? Wenn ich alles habe und rundherum eingebettet und verwöhnt werde, habe ich selten Motivation irgendetwas noch auf die Beine zu stellen, oder mich für irgendetwas einzusetzen. Dem Körper geht es genauso. Wofür sollte er Muskeln anspannen, wenn der Stuhl ihn trägt?

Ganzheitliche Methode Bodyreflections©

Meine Methode ist jedoch nicht nur ein Körperprogramm, sondern  steht in Verbindung mit unserer Psyche. Die Sitzhaltung bzw. unsere Körperhaltung in einer natürlichen Form, kann Menschen in mehr Bewusstheit, in  mehr Achtsamtkeit bringen und vor allem in mehr Selbstverantwortung und Selbstfürsorge. Aber vor allem sind die Menschen motivierter, klarer und zeigen nach einiger Zeit des Praktizierens eine höhere Konzentrationsfähigkeit.

Intelligentes Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ich habe schon einige Unternehmen begleitet und einige nicht! Die nicht mit mir arbeiteten bieten in ihrer Betrieblichen Gesundheitsabteilung z.b. Zumba Kurse oder sonstige FUN Geschichten an.

Aus meiner Sicht ist die Aufgabe des Betrieblichen Gesunhdeitsmanagements, nicht die Bespassung der Mitarbeiter zu übernehmen, oder gar verantwortlich für deren Gesundheit zu sein. Sondern für mich dient das Betriebliche Gesundheitsmanagement zur Unterstützung der Mitarbeiter - zu lernen in weiterer Folge auf sich selbst zu achten und in Eigenverantwortung für die persönliche Gesundheit zu sorgen. Und das Unternehmen bietet den Rahmen dafür. So wird es eine WIN WIN Situation zwischen Unternehmer und Mitarbeiter.

Die innovative Methode - Bodyreflections©

Falls Sie mehr über die Methode erfahren möchten und auch wie Sie in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen kann, kontaktieren Sie mich gerne!

Zielgruppe und Möglichkeiten

Die Methode ist für Einzelpersonen als Eigenbedarf oder für Physiotherapeuten und Masseure als Weiterbildung gedacht, aber ebenso für Unternehmen, wo viele Mitarbeiter im Back Office beschäftigt sind. Vor allem für die Unternehmen, die durch Verminderung von Krankenständen und Kuraufenthalte Gelder in diesem Bereich einsparen möchten. Aber auch für Führungskräfte ist die Methode sehr unterstützend und hilfreich!

Bitte entnehmen Sie meine Angebote für Unternehmen unter dementsprechenden Link. Auf meine Referenzen sind dort zu sehen! https://www.b4business.at/offer

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Mag. Ursula Fuhrmann

Office@b4business.at

0664 88 4711 98



Psychologie für den Alltag - Passive Aggression

Aggression - aktuelles Thema in den Medien

Da in den Medien aggressive Handlungen gerade sehr aktuell sind, stellt es sich die Frage, wie kann ich selbst präventiv vorbeugen bzw. erkennen oder erahnen, wenn ich selbst oder in Beziehungen davon betroffen bin? Gibt es eine Vermutung in die Richtung, ist es aus meiner Sicht ratsam auf jeden Fall rechtzeitig professionelle Unterstützung durch Psychologen oder Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen.

Passive Aggression - eine Persönlichkeitsstörung

Heute möchte ich die passive Aggression vorstellen, die öfter vorkommt als man denkt. Meist sind es Menschen, die immer freundlich und nett sind, sie jedoch in unbewusster Art und Weise ihre Aggressionen kanalisieren, um sie nicht offen kommunizieren und zeigen zu müssen.

Passive Aggression - ein unbewusstes Verhaltensmuster

Die passive Aggression ist ein Verhaltensmuster, welches meist verdeckt in Beziehungen zu finden ist.  Ein passiv-aggressiver Mensch ist nach außen hin ein sehr liebevoller, sich kümmernder Mensch. Es ist ihm wichtig als freundlich, sympathisch und nett von anderen Menschen wahrgenommen zu werden. Er wirkt meist sehr bemüht und wird von Außenstehenden oft als ein sehr beliebter und zugewandter Partner erlebt.

Passiv-aggressive Menschen in Beziehung

In Beziehung jedoch fühlen sich diese Personen bald überfordert oder missverstanden. Sie verhalten sich in späterer Folge trotzköpfig, das an pubertierende Jugendliche erinnert. Es häufen sich Reaktionen, die nicht aggressiv wirken, jedoch versteckt zutage kommen. Meist kleine Dinge, die den Partner jedoch mit der Zeit mürbe machen. Z. b. kann es sein, dass der passiv-aggressive Beziehungspartner verspätet nach Hause kommt und völlig überrascht ist, dass der Partner sauer ist. Dazu findet er hundert Ausreden, dass er vorher den abendlichen Termin erwähnt hätte, während der verärgerte Partner nichts davon gewusst hat. Auch kann es immer wieder vorkommen, dass er Wissen nicht weitergibt und seinen Partner so quasi “auflaufen” lässt uvm.

Nicht offen legen der eigenen Aggressionen - eben verdeckt

Um seine Aggressionen nicht offenzulegen, wird er zu einem mobbenden Partner. Wobei der Unterschied darin liegt, dass die passiv-aggressive Person den Prozess nicht “absichtlich” injiziert, im Gegensatz zur mobbenden Person, sondern seiner passiven-aggressiven Persönlichkeitsstörung unterliegt. Im Untergrund der Persönlichkeit jedoch brodelt es. Die nicht endgültig zu unterdrückenden “negativen “ Gefühlen, die genauso wie positive Gefühle, zu jedem Menschen gehören, müssen sich neue Bahnen suchen. Oft hört man bei der Befragung von Nachbarn und Freunden von Amokläufern, dass sie ihn als freundlichen, ruhigen und netten Menschen wahrgenommen haben.

Wer ist meist davon betroffen?

Meist sind Personen davon betroffen, die ihre Aggression in ihrer Vergangenheit stets unterdrücken mussten und ihre Wutgefühle nie offen leben durften. Dadurch konnten sie nicht lernen, auch mit ihren negativen Gefühlen adäquat umzugehen. Daher haben sie im Erwachsenenalter ihre Wut- und Aggressionsgefühle nicht im Griff, und werden für gewöhnlich als freundliche Menschen erlebt. In Beziehung zeigt sich das Verhalten des passiv-aggressiven Partners seinem Partner gegenüber bockig und pubertär und es gibt keine Möglichkeit sich auf der erwachsenen Ebene auszutauschen.

Einschätzung der passiv-aggressiven Verhaltensweisen

Hier ist eine kurze allgemeine Beschreibung der Persönlichkeitsstörung wiedergegeben. Die Einschätzung wie hoch die Tendenz dazu ist, ist für einen Laien schwierig und auch gefährlich falsche Diagnosen zu stellen. Wir alle handeln manchmal passiv-aggressiv, weil wir in dem Moment einem Streit aus dem Weg gehen möchten. Ein Mensch, der sich nur ab und zu dieses Verhaltens bedient, wird zugeben können, dass er eigentlich aus Wut gehandelt hat. Eine passiv-aggressive Person hingegen, spürt seine Wut nicht bewusst. Er glaubt tatsächlich, überhaupt nicht aggressiv zu sein. Im Gegenteil, er ist davon überzeugt, keine derart negativen Gefühle zu haben. Dabei ist es tatsächlich so, dass er sich leicht von anderen verletzt fühlt, und überzeugt ist, dass diese bewusst etwas gegen ihn gemacht haben.

Prävention für jeden Einzelnen

In Bezug auf die aktuellen Themen in den Medien, empfehle ich, achtsam in seiner eigenen Umgebung zu sein und sich Unterstützung und Rat bei Psychologen oder Psychotherapeuten zu holen, um im gegebenen Fall die Situation richtig einschätzen zu können bzw. um zu sehen wie am Besten mit der aktuellen Situation umgegangen werden kann. Im Falle kann eine Partnerschaft, oder auch jede andere Bindung, die unter der passiven Aggression einer Person leidet, dauerhaft belastet werden. Auch für den Partner ohne Persönlichkeitsstörung ist es schwierig hier richtig zu reagieren und cool zu bleiben, da man normalerweise auf Freundlichkeit hin nicht böse sein kann und die subtilen Bösartigkeiten nicht offensichtlich sind. Daher ist es für den Partner auch sehr verwirrend, sodass es dann bald sein kann, dass dieser an seinen Werten zu zweifeln beginnt. Somit ist eine Partnerschaft sehr ausweglos. Wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird, bleiben mindestens zwei verstörte Personen zurück.

Mag. Ursula Fuhrmann, Dipl. Psychologin

PRAXIS1130, Sommerergasse 15/10, 1130 Wien

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Achtsamkeit in der Psychologie

Achtsamkeitsfördernde Programme und Methoden sind in aller Munde. Auch die Bodyreflections© Methode wirkt u. a. bewusstseinserweiternd und achtsamkeitsfördernd. Sie werden vielleicht schon selbst beobachtet haben, dass viele Menschen unachtsam durch die Straßen von A nach B laufen. Gewisse Nachrichten, die an sie gerichtet werden überhören oder überlesen oder beim Bäcker, die Menschen in der zweiten Reihe anrempeln, weil sie sie gar nicht wahrnehmen.

Was bedeutet Achtsamkeit aus psychologischer Sicht?

In der Psychologie kommt der Achtsamkeit eine hohe Bedeutung zu. Durch bewusstes Innehalten sind Menschen in der Lage eigene Wahrnehmungsverzerrungen und persönliche Interpretationstendenzen sowie Bedürfnisse, Wünsche oder unbewusste Abwehrmechanismen aufzudecken. Durch die Mithilfe von Achtsamkeit kann zwischen Wahrnehmung und Reaktion die “Pause” Taste gedrückt werden. Verhaltens- und Reaktionsmuster, die automatisch ablaufen, aber den persönlichen Normen entgegenwirken, können so aufgebrochen werden. Ist eine Person sich selbst achtsam gegenüber kann sie auch ihrer Umwelt gegenüber achtsames Verhalten entgegenbringen.

Was heißt das beim Praktizieren der Bodyreflections© Methode?

Der Körper - Psyche Ansatz aus Embodiment kann in vielen Bereichen und ganzheitlich hilfreich sein. Die Bodyreflections© Methode macht sich einerseits die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Sozialpsychologie, der Theorie Embodiment zunutze, aber auch zwei Körperprogramme. Durch einleiten eines gezielten Prozesses, können einerseits körperliche Beschwerden verringert werden, aber auch geistige Klarheit und Achtsamkeit gefördert. Durch Bewusstmachung und innehalten werden “ineffiziente” Körpermuster aufgedeckt und durch neue “effizientere” ersetzt. In diesem Prozess verändert man seinen Einsatz des Körpers, jedoch auch gleichzeitig seine Wahrnehmung. Beim “Üben” einer “effizienten” Körperhaltung fördert man das Körperbewusstsein und gleichzeitig die eigene Achtsamkeit und in weiterer Folge die Achtsamkeit für seine Umwelt.

Selbstaufmerksamkeit

Der Achtsamkeit ähnliches psychologisches Konstrukt aus der Sozialpsychologie, aber breiter angelegt, ist das Konstrukt der Selbstaufmerksamkeit. Hier geht es, im Unterschied zur Achtsamkeit, um die Beobachtung der eigenen inneren Zustände. Dabei wird das Selbst zum Objekt und die eigenen Stimmungen, Affekte, Selbsteinschätzungen, Einstellungen und Ziele werden betrachtet.

Achtsamkeit ist messbar

Achtsamkeit kann über verschiedene psychologische Tests gemessen werden. Eine Beispielfrage aus einem Test, der dispositionale Achtsamkeit misst ist z.B. “Ich zerbreche oder verschütte Sachen aus Versehen, weil ich nicht aufpasse oder an etwas anderes denke!”

Achtsamkeit im Miteinander

Achtsamkeit sich selbst gegenüber, aber auch seiner Mitmenschen gegenüber, fördert Wertschätzung und achtsames Miteinander. Der Spruch “Verhalte dich so, wie du gerne von anderen behandelt werden möchtest.” trifft es sehr gut. Dazu ist es jedoch nötig, sich selbst bewusst zu sein, wie man sich selbst anderen gegenüber verhält und welche Werte man selbst vertritt und leben möchte. Auch hier kann Achtsamkeit hilfreich sein, um einen bewussten und authentischen Einsatz des Selbst zu praktizieren, anstatt ständiger Überforderungen im Alltag ausgeliefert zu sein.

Vorteile achtsamer Menschen

Achtsame Menschen haben mehr Klarheit im Leben, kennen ihre Werte und können daher besser auf Werteverletzungen reagieren. Sie können Zusammenhänge im Leben schneller erkennen und somit auch danach handeln. Achtsamkeit fördert Gesundheit, Motiviertheit und Gelassenheit im Leben. Zwischenmenschliche Beziehungen verlieren ihre Oberflächlichkeit, es gibt ein miteinander und ein gegenseitiges Verständnis, demnach mehr Toleranz und Kompromissfähigkeit. In Konflikten gibt es konstruktive Kommunikation und Interesse beide Seiten zufriedenzustellen.

In diesem Sinne, noch besinnliche Vorweihnachtszeit!

In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,

die Wonne des Wachsens, die Größe der Tat, die Herrlichkeit der Kraft -

denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch - recht gelebt - macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück

und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Drum achte gut auf diesen Tag!

(Persischer Dichter, 1230)



Psychologie für den Alltag - Doppelbindungstheorie (G. Bateson)

Wie oft passiert es, dass Menschen Dinge aussprechen, die sie tief im Inneren gar nicht so empfinden. Dies äußert sich so,  dass Gefühle und die damit einhergehenden Handlungen, Mimiken und verbalen Äußerungen nicht übereinstimmen. Dies hat jedoch für das Gegenüber - Folgen, die zu falschen Realitäten und Annahmen führen können. Oft gibt es Verwirrung und Unsicherheit, da äußere Handlungen nicht mit der unbewussten nonverbalen Wahrnehmung des Gegenübers linear sind. Das Gegenüber nimmt unbewusst etwas wahr, was durch äußere Zeichen nicht erklärbar ist.

Dies erklärt die Double Bind Theorie von Bateson sehr gut.

Die Theorie setzt grundsätzlich ein Abhängigkeitsverhältnis voraus wie sie z.B. in „Eltern-Kind“ – oder symbiotischen Beziehungen vorzufinden sind. Es handelt sich um einen paradoxen Kommunikationsstil. Es werden in einer Interaktion zwei widersprüchliche Botschaften übermittelt. Signale können sowohl Gestik, Mimik als auch der Inhalt der gesprochenen Worte sein. Beim Empfänger entsteht Verwirrung und Unsicherheit, weil er nicht weiß welcher Botschaft er nun vertrauen soll.

Als einfaches Beispiel kann die Frage „Wie geht es Dir?“ genommen werden. Der Gefragte antwortet mit leidender, zittriger Stimme und mit verkrampfter Körperhaltung und sagt jedoch  „Danke, sehr gut!“. Legt man mehr Augenmerk auf den ausgesprochenen Satz und ignoriert die Geste, so könnte der Andere das übel nehmen. Reagiert man jedoch auf die nonverbale Körperhaltung und Tonalität, so könnte der andere ebenfalls empfindlich reagieren, so dass man seinen Worten keinen Glauben schenken würde. Es ist sehr, sehr schwierig auf Double-Bind Botschaften richtig zu reagieren.

Diese Art paradoxer Kommunikation wird oft von Menschen eingesetzt, um der Zerrissenheit die in ihnen herrscht zu entgehen. Diese Zerrissenheit entsteht wenn Logik und Gefühle nicht in Einklang zu bringen sind. Der Betroffene ist aufgrund dieser unterschiedlichen Wahrnehmungen zu keiner Entscheidung fähig und gibt durch widersprüchliche Botschaften dieses für ihn unlösbare Problem weiter. In Eltern-Kind-Beziehungen kann es für das Kind im weiteren Leben zu Nähe-Distanz-Problemen kommen, die sich in dieser paradoxen Aussage zum Beispiel wiederfinden kann: Der Betroffene sucht die Nähe des Partners, sucht Zärtlichkeit aber sagt: „Ich hasse Dich, ich will nichts von Dir!“

(frei interpretiert nach Bateson, Begründer der Double-Bind Theorie)



Rückenschmerzen als Volkskrankheit müsste nicht sein

Rückenbeschwerden gelten als Volkskrankheit gefolgt von Schlafstörungen. Durch die statische Haltung im Arbeitsumfeld, wenig Möglichkeiten sich zu bewegen, falsche Haltungs- und Bewegungsmuster, führen zu immer wiederkehrenden Nacken- Schulter- und Rückenbeschwerden.

Generell sind Rückenbeschwerden nicht nötig, wenn es nachhaltige Maßnahmen gibt. Leider wird in Unternehmen meist bei der Gesundheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingespart. Nur subjektiv! Die Kosten für Fehltage durch Krankenstände und Kuraufenthalte sind enorm und übersteigen die Einsparung der angebotenen Maßnahmen.

https://www.trendsderzukunft.de/volkskrankheit-rueckenschmerzen-kostet-jaehrlich-489-milliarden-euro-live-kostenzaehler/

B4business kann mit nachhaltigen Lösungen Kosten reduzieren und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen darin schulen wie sie eine natürliche aufrechte Sitzposition nachhaltig erlernen. Wir unterstützen Ihr Personal ihre schlechten Sitzgewohnheiten aufzudecken und neue “effizientere” einzulernen. Ihr Personal erhält auch eine Anleitung, wie man leicht Übungen in den Alltag integriert und wir bieten zusätzlich spezielle Rücken Workouts an. Mit der Bodyreflections© Methode lernen Ihre Mitarbeiter in einem begleitenden Prozess in Selbstverantwortung und Kontinuität ihren Bewegungsapparat im Arbeitsalltag “richtig” einzusetzen und in Schwung zu bringen. Damit können Rückenbeschwerden vermindert werden und im besten Fall ganz zum Verschwinden gebracht werden.

B4business bringt körperliche Beschwerden und Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Muster des Alltags in Verbindung. b4business ist das Erste und einzige Unternehmen, dass die Bodyreflections© Methode einsetzt. Es werden dabei die Tools aus der Alexander-Technik, Pilates und der wissenschaftlichen Psychologie (Embodiment) dazu verwendet. Für Sie als Unternehmen vermindern sich nachhaltig die Kosten und sie haben Freude an motivierten, lebendigen und gesunden Mitarbeitern.

„Embodiment & Betriebliches Gesundheitsmanagement

Obwohl es in der wissenschaftlichen Psychologie schon einige Forschungen zu Embodiment gibt, wird die Frage nach „entweder Körper oder Gehirn“ immer noch diskutiert und führt bis zum Leib-Seele-Problem in die Antike zurück. Vor allem im Arbeitsalltag wird der Einfluss des Körpers auf Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen unterschätzt.

Auch die Wirtschaftstheorie öffnet sich immer mehr der Psychologie und den körperlichen Einflüssen auf die wirtschaftliche Entscheidungsfindung. Wir erleben in der Arbeitswelt – getrieben durch verschiedenste Trends wie Industrie 4.0 oder auch Entwicklungen im Fitnessbereich – aktuell gravierende Veränderungen mit weitreichenden positiven aber auch weniger positiven Auswirkungen auf die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aber auch die Gesellschaft. Unternehmen stehen in einem immer stärkeren Konkurrenzkampf um die besten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Spirale der Veränderung dreht sich immer schneller und Anforderungen steigen.

Wie unter Berücksichtigung dieser Faktoren ein optimales Umfeld für den Menschen im Unternehmen – aber auch in seinem übrigen sozialen Umfeld – geschaffen werden und mit welchen Mitteln man hier erste Schritte umsetzen kann?

Damit beschäftigt sich b4business

Weiters sind wichtige Dimensionen für die ganzheitliche Adressierung und Umsetzung dieses Themas ....

Die Wirtschaft: Offenheit für den Aufbau und die Umsetzung von Embodiment basierten Programmen in Unternehmen

Gesundheitsträger: Aufnahme und Integration von relevanten Programmen in und von Gesundheitsträgern unterstützten Aktivitäten und Vorhaben.

Der/die Einzelne: Bewusstseinsbildung und Stärkung der Selbstverantwortung